Kanada the final Part… Rückflug nach Deutschland

Jeder Urlaub geht (leider) mal zu Ende.. zum Glück waren wir am Sonntag viel zu erschöpft, um großartig darüber nachzudenken. Und am Montag ging dann alles irgendwie ganz schnell, um 16 Uhr ging mein Flieger zurück von Toronto nach Düsseldorf. Ankunfstzeits: 6 Uhr morgens! Ich noch die letzten Restdollars am Flughafen ausgegeben, meine heißgeliebten Sirupbonbons und dann kam auch schon die herzliche Verabschiedung von Meg und ich ziemlich gestresst durch den Check In.

Neben mir auf dem Platz, wie auch schon auf dem Hinflug, eine ältere Dame südländischer Herkunft. Allerdings nicht die selbe, die sich in Panik über die Turbulenzen an den Vordersitz gekrallt hatte. Diese war nett und nachdem ich meine FAZ mit Teil über die Wahl in D. mit ihr geteilt hatte, hat sie mich mit scharfen Ingwerbonbons gefüttert. Damit hab ich auch über die klassische Musik hinweg gesehen, mit der sie sich neben mir lautstart(!) Moose droppings sold herezugedröhnt hat während dem Großteil des Fluges.

Die Dame mit Flugangst hatte ich diesmal genau vor mir sitzen und konnte amüsiert zusehen, wie ein Flugbegleiter sie betüdelte. Der war aber wirklich freundlich, hat sich hingebungsvoll um die Leute gekümmert und der Frau erklärt, dass das ja das selbe sei, wie wenn man mit dem Auto über eine holprige Straße fährt. Er war von da an mein Lieblingsflugbegleiter an Bord und ich nannte ihn ‚Erik‘ – der typische Sympath mit Brille aber nur spärlichem Haar.

Ich frage mich, was im Flugbusiness als Anforderungen für die Piloten im Profil steht wenn sie international fliegen. Vermutlich sehr gute Sprachkentnisse, Businessenglish. Umso amüsanter waren die spontanen Durchsagen des Kapitäns: „Hello ladies and gentlemen this is [enter Name] I’m the cabin chef and welcome you on board!  To your informatien the people in the exit row must clear the doors. Don’t put luggage… or other sings there, please. „

Das würe zumindest das gute Essen auf diesem Flug erklären. *gg* (Für die weniger Sprachbegabten, Chef bedeutet im Englischen Koch bzw. Küchenchef und hat nichts mit dem Vorsitzenden einer Gesellschaft zu tun)

Ansonsten war der Flug in Ordnung, mal abgesehen von der leichten Migräne und dem heulenden Kind die letzten zehn Minuten vor der Landung. Zitat Erik zu einer anderen Stuardess: „Also ich wäre jetzt für ne Landung zu haben.“ Oh ja, Erik. Ich auch…. Wieder festen Boden auf den Füßen kann ich dem Himmel beim Hellerwerden zusehen und mein Körper wundert sich, was mit der Schlafpause passiert ist, die ich so gar nicht hatte.

….. und jetzt nach einer Woche bin ich immer noch ziemlich gejetlagt. Bis 4-5 in der Früh wach und nicht zu gebrauchen vor 14 Uhr. Super lustig. Bin mal gespannt, wann und wie sich das wieder einrenkt. x_X Irgendwie entspannt es aber auch…

Damit schließe ich dann wohl meinen Bericht über Kanada ab. Werde gerade ziemlich melancholisch…. die Freundlichkeit der Menschen dort vermisst man schon, spätestens wenn einem hier die Sprechstundentante zickig kommt und der Busfahrer penibel mit kritischem Blick das Studi-Ticket zwei mal checkt. Na ja, aber für ihr freundliches Gemüt waren die Deutschen noch nie sonderlich bekannt. Woran liegts eigentlich? 😉

P.S. Ich habe einen 10-Dollar-Schein übrig behalten, auch weil das Umtauschen vier Euro Gebühr fordert. Der unbekannte Vorbesitzer hat mit blauem Kulli etwas auf den Schein geschrieben: „Hi T. Thanx a ton!“ – Das gute Stück hängt jetzt zusammen mit meiner Postkarte mit Eichhörchen neben meinem Monitor an der Wand.

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